Heidelberg Delta RIP Version 8 PDF&Level3
Heidelberg Delta RIP Version 8 PDF&Level3
Heidelberg Delta RIP Version 8 | PDF & PostScript Level 3
Zum Verkauf steht Heidelberg Delta RIP Version 8.x für unterstützte Film- und Plattenbelichter bis zum 8-Seiten-Format, beispielsweise Quasar, Hercules, SignaSetter und Primesetter.
Artikelzustand: Gebraucht / nicht neu.
Der Dongle ist auf unser Unternehmen registriert.
Das Media Kit ist ungeöffnet. Die Software wird dennoch als gebraucht und nicht als Neuware angeboten.
Freigeschaltete Funktionen
Geräteklasse CTF 8Up
Geräteklasse RecoClass PlateSetter
R.O.O.M. TIFF Export
PrintManager
Delta Listen Generator
Calibration Manager Pro
Flow Export
In-RIP Separation
ICC-Profile
Eingabeformate PDF und PostScript bis Level 3
Optional gegen Aufpreis erhältlich
Gegen Aufpreis bieten wir einen zertifizierten Server, Delta Tower, BestColor 5, ergänzende Lösungen, Preflight-Software, Installation und Service an.
Die folgende allgemeine Produktbeschreibung behandelt auch optionale Funktionen. Als freigeschaltet werden in diesem Angebot ausschließlich die oben aufgeführten Funktionen angegeben.
Delta Technology – Workflow-Übersicht
Delta Technology ist eine vollständige Workflow-Lösung mit integriertem RIP-System. Das Konzept ermöglicht die zeitliche und räumliche Trennung von RIP-Verarbeitung und Ausgabe.
Zu den wesentlichen Vorteilen gehören die Produktionssicherheit durch ausgabespezifische Delta-Listen auf Grundlage des R.O.O.M.-Konzepts – RIP Once, Output Many sowie die Produktivität einer RIP-/Server-Architektur.
Delta Technology unterstützt die Vermeidung von Engpässen in der Druckvorstufe und versorgt Ausgabegeräte kontinuierlich mit aufbereiteten, druckfertigen Daten.
Das System richtet sich an Druckvorstufenbetriebe und Druckereien mit eigener Vorstufe unterschiedlicher Größe. Durch den modularen Aufbau und die offene Architektur kann es an individuelle Anforderungen angepasst werden.
Server und Workflow-Betrieb
In der historisch beschriebenen Konfiguration arbeitet ein Windows-NT-Server zusammen mit dem Delta Tower als RIP- und Datenverwaltungssystem.
Der Server überwacht mehrere Hotfolder. Arbeitsstationen, insbesondere mit Prinergy und Signa Station, können ihre Daten direkt an diese Ordner übergeben. Dazu muss das Hauptprogramm Delta Control gestartet sein.
Um unnötige Proofkosten zu vermeiden, kann der Drucker für Standbogenproofs angehalten werden. Fehlerhafte Aufträge lassen sich dadurch gegebenenfalls noch vor der Ausgabe abbrechen.
Die Rasterung erfolgt im Delta Tower entsprechend den Einstellungen der jeweiligen Warteschlange.
Mit dem Delta Document Viewer können die verarbeiteten Daten kontrolliert werden. Die Separationsvorschau ermöglicht insbesondere die Prüfung, ob sämtliche Farben einschließlich Sonderfarben korrekt übernommen wurden.
PrintManager
Im PrintManager werden die erforderlichen Einstellungen der Warteschlangen vorgenommen. Dazu gehören beispielsweise Konfigurationen für einzelne Druckmaschinen wie die GTO sowie für konventionelle oder frequenzmodulierte Raster.
Die für unterschiedliche Druckmaschinen konfigurierten Eingabeordner befinden sich links. Rechts werden Ausgabegeräte wie Trendsetter und Designjet sowie verschiedene Ausgabeordner angezeigt.
Über ein Kontextmenü lassen sich die Eigenschaften einer Warteschlange öffnen und über die grafische Oberfläche konfigurieren.
Delta PrintManager verwaltet die Druckaufträge in Warteschlangen und verarbeitet sie nacheinander. Im beschriebenen Trendsetter-Workflow muss der Bediener anschließend für ausreichend zu belichtende Druckplatten sorgen.
Warteschlangeneinstellungen
In der Beispielkonfiguration übernimmt die Warteschlange Trendsetter-Standard ihre Daten aus dem im Netzwerk freigegebenen Ordner:
F:\SignaIn\TrendsetterStandard
Diese Warteschlange ist für die Verarbeitung von Daten aus Heidelberg Signa Station eingerichtet.
Jedem Auftrag wird eine OPC-Headerdatei vorangestellt. Diese Output-Control-Datei legt die Ausgabebedingungen fest. Die ursprüngliche Dokumentation zeigt dies in Abbildung 3; Abbildungen 4 und 5 enthalten Beispiele für konventionelle und frequenzmodulierte Raster.
Für den konventionellen Raster werden in der Beispielwarteschlange folgende Einstellungen verwendet:
Rasterfrequenz: 70 Linien/cm
Auflösung: 945 Pixel/cm
Standardmäßige Rasterwinkeleinstellungen
Über den Header können außerdem eine seitenverkehrte Ausgabe oder eine Negativbelichtung festgelegt werden.
Die zu berechnenden Separationen lassen sich auswählen. Dies ist beispielsweise für Warteschlangen sinnvoll, die ausschließlich für einfarbige Aufträge vorgesehen sind. Zusätzliche Farbinformationen können dabei verworfen werden.
Bei frequenzmodulierten Rastern wird die Punktgröße anstelle einer Rasterfrequenz eingestellt. Eine Rasterwinkelung entfällt.
Auftragshandhabung, Ressourcen und Kalibrierung
In der Auftragshandhabung wird festgelegt, ob Sonderfarben nach internen Verfahren für eine Composite-Ausgabe umgewandelt oder separat belichtet werden.
Die Ressourcenverwaltung bietet eine Schriftenprüfung. Damit lassen sich Fehler erkennen, bevor eine Platte belichtet wird oder der Auftrag in den Druck geht.
Die Verwendung von Printserver-Schriften ist sinnvoll, wenn viele Dokumente dieselben Schriften verwenden. Dies reduziert den Netzwerkverkehr, da die Schriften nicht mit jedem Auftrag erneut übertragen werden müssen.
Ein Open Prepress Interface – OPI ermöglicht die Bildersetzung. Hochauflösende Bilddaten werden dabei erst am Ende des Workflows geladen.
Der Workflow kann für bestimmte Druckbedingungen und Papiere kalibriert werden. Dies ist in Abbildung 8 der ursprünglichen Dokumentation dargestellt.
Mit dem Zusatzprogramm Calibration Manager können Messcharts ausgegeben und Kalibrierungen anhand von Messwerten vorgenommen werden. Die farbmetrischen Umrechnungen erfolgen auf Grundlage von ICC-Profilen.
Farbmanagement
Das Farbmanagement im Delta RIP wirkt auf Composite-Druckaufträge. Für bereits separierte Aufträge sollten Warteschlangen verwendet werden, die nicht für Farbmanagement eingerichtet sind.
Die Einstellungen gelten für den gesamten Druckauftrag. Eine unterschiedliche Behandlung einzelner Seiten oder Objekte wie Grafiken und Bilder ist nicht möglich.
Die historische Beschreibung nennt Einschränkungen bei Bilddaten im EPS- oder DCS-Format. Enthalten diese eingebettete Color Space Arrays, werden sie erst während der PostScript-Interpretation ausgewertet. Das beschriebene In-RIP-Farbmanagement kann dann nicht mehr eingreifen. Die Quelle empfiehlt deshalb, die entsprechenden Farbmanagementschritte vorher durchzuführen.
Die an dieser Stelle angegebenen ICC-Profile werden als Eingabeprofile zugewiesen. Anschließend erfolgt die Umrechnung entsprechend dem gewählten Rendering Intent in das Zielprofil.
Das Ausgabeprofil wird in Delta Control unter Datei → Ausgabeprofil festgelegt.
Auftragsstatus und Vorschau
Symbole in der Warteschlange des Delta PrintManagers zeigen den Bearbeitungsstatus der Aufträge an. Beispielsweise:
Ein Smiley kennzeichnet die erfolgreiche Erstellung einer Druckplatte.
Ein Stoppschild zeigt einen angehaltenen Auftrag an.
Ein rotes Ausrufezeichen neben einem Dokumentsymbol weist auf einen Fehler hin.
Weitere Erläuterungen befinden sich in der PrintManager-Hilfe unter „Die Fenster des Delta Printmanagers“ → „Das Fenster Warteschlange“ → „Zustand“.
Der Delta Document Viewer lässt sich über das Kontextmenü einer Warteschlange öffnen.
Er zeigt die vorhandenen Separationen an. Durch Doppelklick auf einen Farbauszug wird dieser dargestellt. Zusätzlich bietet er eine Übersicht über Seitenanzahl und Farbauszüge sowie eine Bildschirmvorschau der gerasterten Daten.
CIP3-Funktionen
Die Registerkarte CIP3 ist in den Warteschlangeneinstellungen nur sichtbar, wenn die entsprechende zusätzliche Lizenz erworben wurde.
Hier werden die Einstellungen zur Erzeugung von CIP3-/PPF-Dateien nach CIP3-Spezifikation vorgenommen. PPF steht für Print Production Format.
Diese Dateien enthalten Produktionsinformationen und erfüllen laut der historischen Beschreibung eine mit JDF vergleichbare Jobticket-Funktion.
CIP3-/PPF-Daten können zur Farbzonenvoreinstellung sowie zur Übermittlung erforderlicher Produktionsdaten an Schneidemaschinen verwendet werden.
Quelle der vorstehenden Workflow-Beschreibung: Onlinehilfe von Delta Control und PrintManager, 1999.
Ergänzende historische Produktbeschreibung
Vorteile von Hardware- und Software-RIPs in einem System
Delta Technology besteht aus der Delta Workstation, der Delta-Technology-Software und dem Delta Tower.
Das System verbindet die Vorteile von Hardware- und Software-RIPs. Unterschiedliche Funktionen werden zu automatisierten Abläufen zusammengeführt, um den Workflow zu beschleunigen und flexibler zu gestalten.
Neben Print-Spooling, Bildverwaltung und OPI-Diensten stehen optionale Funktionen wie Trapping, Proofing, Ausschießen mit Delta-Listen und Offline-Produktion zur Verfügung.
Der Delta Tower bereitet die vom RIP erzeugten Daten für das Ausgabegerät auf und rastert sie mit hochwertigen Screening-Verfahren.
Ein wesentlicher Vorteil ist das R.O.O.M.-Konzept: Proofing und endgültige Belichtung können auf demselben bereits interpretierten Datenbestand aufbauen.
Produktionssicherheit durch Delta-Listen
Viele Arbeitsschritte profitieren davon, erst unmittelbar vor ihrer tatsächlichen Ausführung durchgeführt zu werden. Gleichzeitig benötigen diese Prozesse eine zuverlässige Datengrundlage.
Bei Heidelberg bildet die Delta-Liste diese Grundlage. PostScript-Dateien werden zunächst interpretiert und anschließend in einem überlagerungsfreien, seitenunabhängigen Format gespeichert.
RIP Once, Output Many
Die vorgezogene PostScript-Interpretation und Speicherung als Delta-Listen erhöhen die Produktionssicherheit. Außerdem ermöglichen sie die Ausgabe auf unterschiedlichen Geräten, ohne die Daten jedes Mal erneut interpretieren zu müssen.
Interpretation und Rasterung erfolgen als getrennte Prozesse. Darauf beruht Heidelbergs R.O.O.M.-Konzept: Einmal interpretierte Daten können sowohl auf Proofsystemen als auch auf Film- und Plattenbelichtern ausgegeben werden.
1. Delta Signa Extension
Nach Freigabe des Farbproofs durch den Kunden können die Seiten zur Produktion vollständiger Druckbogen übergeben werden.
Delta Signa Extension ermöglicht das Ausschießen direkt mit Delta-Listen. Aus den im Seitenpool gespeicherten Listen wird eine Übersichtsdarstellung erzeugt und an Signastation® übertragen.
Dort werden vollständige Druckbogen automatisch oder interaktiv unter visueller Kontrolle zusammengestellt.
Müssen einzelne Seiten korrigiert werden, ist nur für diese Seiten eine erneute RIP-Verarbeitung erforderlich.
2. Delta Pressgate-CIP3
Digitale Vorstufendaten können auch im Druck und in der Weiterverarbeitung genutzt werden.
Delta Pressgate-CIP3 erzeugt aus vollständigen Druckbogen Daten zur Berechnung der Farbzonenvoreinstellung an der Druckmaschine.
Diese Dateien entsprechen dem CIP3-PPF-Standard und können mit Heidelberg CPC32 und DataControl weiterverarbeitet werden.
Signastation stellt außerdem Verwaltungsinformationen zu Auftrag und Bogen sowie Schneideanweisungen und weitere Daten für die Weiterverarbeitung bereit.
3. Delta AutoFlow
Delta AutoFlow ermöglicht die automatische Verarbeitung und Belichtung von PDF-Dokumenten anhand der in Prinergy™ hinterlegten Jobticket-Anweisungen.
4. Delta ImageManager
Delta Technology stellt über die Delta Workstation Serverfunktionen bereit. Delta ImageManager erweitert den Printserver um Dateiserver-Funktionen.
Das Modul übernimmt OPI-Dienste und erzeugt automatisch niedrig aufgelöste Versionen der bereitgestellten Bilder für die Verwendung in Layout-Anwendungen.
Unmittelbar vor der RIP-Verarbeitung werden diese automatisch durch die hochauflösenden Originalbilder ersetzt.
Neben dem eigenen OPI-Format kann Delta ImageManager auch Bilder einbinden, deren Layoutdateien mit Helios™ OPI oder ColorCentral erzeugt wurden.
5. Delta Trapper
Für hochwertige Druckergebnisse sind geeignete Über- und Unterfüllungen entsprechend dem späteren Druckverfahren erforderlich.
Delta Trapper ermöglicht deren Erstellung mit Standard- oder individuellen Einstellungen sowie die visuelle Kontrolle am Bildschirm.
6. Delta Formproof
Delta Formproof konvertiert das vollständige Delta-Dokument, das später auch für die endgültige Ausgabe verwendet wird, in die Auflösung und das Datenformat des Standbogenproof-Druckers.
7. Delta Proof Open
Eine WYSIWYG-Darstellung am Bildschirm allein ist insbesondere in einem vollständig digitalen CtF- oder CtP-Workflow möglicherweise nicht ausreichend.
Delta Proof Open konvertiert hochauflösende Delta-Listen in die erforderliche Proofauflösung. ICC-basiertes Farbmanagement passt die Ausgabe an den vorgesehenen endgültigen Druckprozess an.
8. Delta JobStream
Das Druckertreiber-Plug-in JobStream unterstützt einen Composite-PostScript-Workflow und bietet Steuerungsmöglichkeiten, die über frühere PPD-basierte Einstellungen hinausgehen.
Zu den Funktionen gehören:
Steuerung der In-RIP-Separation für Prozess- und Sonderfarben
Änderung der Reihenfolge der Separationen
Unterdrückung ausgewählter Farbauszüge
Steuerung des Überdruckens von Schwarz
Ausgabe von JPEG-EPS-Dateien in separiertem PostScript
Einzelne Funktionen zur Vorabprüfung von Druckdaten
9. Delta CEPS-Input
Delta Technology unterstützt unterschiedliche Eingabeformate.
Neben PostScript nennt die Produktbeschreibung PDF und TIFF/IT-P1.
Das optionale Modul Delta CEPS-Input ermöglicht zusätzlich den direkten Import von Seiten aus klassischen Reprosystemen, beispielsweise in Scitex™- und ChromaCom®-Formaten.
R.O.O.M. und PDF
Die historische Produktbeschreibung stellt PDF und Delta-Listen als sich ergänzende Bestandteile des Workflows dar.
PDF kann in Delta-Systemen verarbeitet und in Signastation zum Ausschießen verwendet werden. Durch Jobticket-Steuerung lassen sich zahlreiche Arbeitsschritte automatisieren.
Ein Adobe™ Portable Job Ticket kann Auftragsinformationen wie Ausgabeparameter, Trapping- und Ausschießanweisungen sowie Angaben für Druck und Weiterverarbeitung enthalten.
Die Vorteile von PDF liegen überwiegend vor der RIP-Verarbeitung, während die Vorteile der Delta-Listen danach zum Tragen kommen.
* Zusicherungen und Markennamen:
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